Gemeinsam mit Henning Wolf habe ich die Pecha-Kucha-Sessions auf der SEACON 2010 moderiert. Um die Zuhörer auf dieses Format einzustimmen, haben Henning und ich einen Pecha Kucha über Pecha Kucha verfasst. Dieser Meta-Vortrag hat nicht nur das (einfache) Konzept dieses Vortragsformats vorgestellt (dazu braucht man wahrlich keine 20 Folien), sondern auch die besonderen Herausforderungen geschildert, die dafür sorgen, dass die Vorbereitungszeit für diese exakt 6 Minuten und 40 Sekunden langen Vorträge mindestens genauso lang ist wie bei klassischen Vorträgen.
Archiv für die Kategorie ‘Vortrag’
Pecha Kucha: Eine Einführung als Pecha Kucha
Montag, 28. Juni 2010Das A-Team: Anforderungsermittlung in agilen Projekten
Mittwoch, 17. März 2010Anforderungsermittlung ist per se eine anspruchsvolle Disziplin. Die Werte und Prinzipien, die in agilen Projekten gelten, stellen jedoch ganz besondere Bedingungen an die Anforderungsermittlung. So sollen Anforderungen in agilen Projekten einer Vision folgen, einen Geschäftswert realisieren und innerhalb einer Iteration realisiert werden können. Das sind gleich drei Wünsche auf einmal! Hinzu kommen nicht funktionale Anforderungen, Architekturentscheidungen – und die Tatsache, dass sich die Welt (und damit auch die Anforderungen) ständig verändert.
Dieser Vortrag zeigt, wie mit einem interdisziplinären agilen Team und dem geeigneten Handwerkszeug und Timing das Kunststück gelingt, Anforderungen so zu formulieren, dass sie agil umgesetzt werden können.
Geschichten vom Scrum – live
Donnerstag, 17. Dezember 2009Am 17.12.2009 war ich zu Gast in der Fachbuchhandlung Lehmanns in Hamburg, um in einer vorweihnachtlichen Märchenstunde aus meinem Buch “Geschichten vom Scrum” vorzulesen. (weiterlesen…)
Prinzen und Aschenputtel: Anatomie eines Scrum-Teams
Freitag, 27. November 2009Zum letzten Mal habe ich die Urfassung des agilen Märchens “Prinzen und Aschenputtel” präsentiert. Jetzt gibt’s die “Geschichten vom Scrum” als Buch. Auf den XP Days konnte ich das erste Exemplar in den Händen halten – immer wieder schön… Aber worum ging es in meinem Vortrag?
In der agilen Literatur ist es fast wie im Märchen: Da werden die besten Mitarbeiter einer Firma zusammengerufen, um gemeinsam das beste Produkt aller Zeiten in vielen kleinen Schritten herzustellen – bei ständiger Zufriedenheit des Kunden. Das Team arbeitet selbstbestimmt und zielorientiert, man hilft sich gegenseitig, und alles wird gut. In der Praxis kann man froh sein, wenn man zu Projektbeginn überhaupt ein Team hat. Die Besten darf man höchstens ab und zu als Experten zu Rate ziehen. Dafür findet man die gesamte Bandbreite an Charaktereigenschaften vor: Prinzen – heimliche Anführer unter Gleichen; Ritter in goldener Rüstung – ohne sie läuft nichts, sie schlagen den Weg frei; das tapfere Schneiderlein – mit ihm ist man gut (?) beraten; Aschenputtel – das tiefe stille Wasser. Und viele weitere sonderbare Gestalten.
Lassen Sie sich verzaubern und erleben Sie, wie mit Hilfe eines Einhorns aus dem wunderbaren Land Scrum aus diesen Individuen ein schlagkräftiges Team geformt werden kann.
“Mein agiler Koffer” – Reisetipps mit Pecha Kucha
Donnerstag, 26. November 2009Weil einige Referenten der XP Days 2009 grippebedingt absagen mussten, sprang ich kurzerhand ein und packte wie zuvor auf der W-JAX im Rahmen eines Pecha-Kucha-Vortrags meinen agilen Koffer. Dieses Format macht zunehmend Spaß. Allerdings gibt es noch viel “Luft nach oben”. Die nächste Herausforderung besteht darin, die zentrale(n) Nachricht(en) des Vortrags (bei 20 Folien kann es davon nicht allzu viele geben) deutlicher herauszuarbeiten. Und vielleicht sollte ich nicht ganz so schnell reden wie einst Dieter Thomas Heck…
Königskinder: Wie Process Engine und Rule Engine zusammenfinden
Donnerstag, 12. November 2009“Sie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief” – so heißt es im Lied von den zwei Königskindern. Mit der Integration von Business Process Engine und Rule Engine scheint es sich ähnlich zu verhalten. Obwohl beide Systeme einander ideal ergänzen, gestaltet sich die Zusammenführung mitunter schwierig. Dieser Vortrag sortiert die Begriffswelten und diskutiert Integrationsmuster.
Mehr Standards = Bessere Software?
Mittwoch, 11. November 2009Der Ruf nach Standards ist in IT-Projekten an der Tagesordnung. Es klingt ja auch verlockend: eine standardisierte Architektur, Software und/oder Systemlandschaft. Sollten sich da nicht alle Probleme in Luft auflösen? Dieser Vortrag wirft aus verschiedenen Blickwinkeln kritische Blicke auf Standards in allen Bereichen der Informationstechnologie (und darüber hinaus).
“Mein agiler Koffer” – Reisetipps mit Pecha Kucha
Montag, 09. November 2009Welche Prinzipien, Vorgehensweisen und Ideen würde ich jederzeit wieder in meinen “agilen Koffer” packen? Was würde ich bei meiner nächsten “agilen” Reise lieber zu Hause lassen? Im Rahmen einer Pecha-Kucha-Session haben “erfahrene Agile” (Jens Coldewey, Henning Wolf, Christoph Mathis, Deborah Hartmann Preuß, Sabine Canditt und meine Wenigkeit) Einblick in Ihr “Reisegepäck” gewährt.
Die Session war von Bernd Schiffer und Martin Heider perfekt vorbereitet worden. In einem “halben Pecha Kucha” (3 min. 20 sec.) wurde kurz die Rahmenhandlung erläutert – und dann ging’s los. Ich hatte das Glück, als erster auf die Bühne zu dürfen, und konnte anschließend die anderen fünf Vorträge ganz entspannt genießen. Mein Favorit war der “agile Kocher” von Sabine Canditt und ihren Söhnen.
Nochmals vielen Dank an Martin und Bernd für das tolle Thema, das zugleich offen und geschlossen genug gewesen ist. Ich bin jetzt Pecha-Kucha-infiziert.
Die Folien zum Vortrag auf SlideShare
Blog von Bernd Schiffer
Bericht im Newsfeed von it-agile
Video des Vortrags im JAX-TV
Prinzen und Aschenputtel: Anatomie eines Scrum-Teams
Donnerstag, 17. September 2009In der agilen Literatur ist es fast wie im Märchen: Da werden die besten Mitarbeiter einer Firma zusammengerufen, um gemeinsam das beste Produkt aller Zeiten in vielen kleinen Schritten herzustellen – bei ständiger Zufriedenheit des Kunden. Das Team arbeitet selbstbestimmt und zielorientiert, man hilft sich gegenseitig, und alles wird gut. In der Praxis kann man froh sein, wenn man zu Projektbeginn überhaupt ein Team hat. Die Besten darf man höchstens ab und zu als Experten zu Rate ziehen. Dafür findet man die gesamte Bandbreite an Charaktereigenschaften vor: Prinzen – heimliche Anführer unter Gleichen; Ritter in goldener Rüstung – ohne sie läuft nichts, sie schlagen den Weg frei; das tapfere Schneiderlein – mit ihm ist man gut (?) beraten; Aschenputtel – das tiefe stille Wasser. Und viele weitere sonderbare Gestalten.
Lassen Sie sich verzaubern und erleben Sie, wie mit Hilfe eines Einhorns aus dem wunderbaren Land Scrum aus diesen Individuen ein schlagkräftiges Team geformt werden kann.
Expertenbefragung: Was Sie schon immer zum Thema Agilität fragen wollten
Montag, 22. Juni 2009Eine Expertenbefragung zum Thema Agilität ist sicherlich eine gut gemeinte Idee. Das Thema ist aktuell, und es gibt noch eine Menge Informationsbedarf. Problematisch fand ich, dass man schwer einzuschätzen konnte, wie es um das Vorwissen des Publikums bestellt war. Beantwortete man eine Frage sehr knapp, dann setzte man vielleicht zu viel Wissen voraus. Hätte man weiter ausgeholt, dann wären diejenigen unruhig geworden, die mit den Grundlagen vertraut sind und nur “Spezialfragen” beantwortet wissen wollten. Die Bandbreite der Frage reichte von “welche agilen Methoden soll ich verwenden?” bis hin zu “was ist die Idealbesetzung für die Rolle des Product Owners?”. Insgesamt hatte ich das Gefühl, zu wenig Zeit gehabt zu haben. Außerdem entwickelte sich aufgrund der Spielregeln (Publikum fragt, Experten antworten) keine Diskussion, wie ich sie beim Fishbowl erlebt habe (und trotz des fehlenden Ergebnisses sehr gut fand). Ein solcher Fishbowl oder auch ein Open Space zu ausgewählten agilen Themen wäre meiner Meinung nach für alle Beteiligten fruchtbarer gewesen.
Ich freue mich auf den nächsten Hamburger Scrumtisch am 9. Juli, wo wir ähnliche Themen diskutieren – und nicht nur beantworten.
