Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Das Nikolausgeschenk im digitalen Stiefel: Open Space Rap

Dienstag, 06. Dezember 2011

Wer gestern seine digitalen Stiefel geputzt und vor die Tür der eigenen Website gestellt hat, der darf sich über ein kleines Geschenk freuen.

Auf dem Community Day der diesjährigen XP Days Germany in Karlsruhe habe ich gemeinsam mit Jens Coldewey, Christian Dähn und Urs Reupke die wesentlichen Ideen und Elemente des Open-Space-Formats in einen Sprechgesang verpackt. Wieder zu Hause, nahm jeder seinen Rap auf. An dem Rohentwurf der Melodie wurde in den folgenden Tagen weiter gefeilt. Dann wurde gemischt, gelauscht, illustriert und produziert. Das Ergebnis:

Der Open Space Rap

Ich wünsche viel Spaß beim Lauschen und einen schönen Nikolaustag!

Was uns ein Granatapfelsaftverkäufer über die Macht des Storytelling verrät

Sonntag, 12. Dezember 2010

In meiner “Geschichtenschmiede” auf den XP Days Germany 2010 hatte ich eine Lanze für das erzählerische Denken gebrochen. Erzählungen sind holistisch. Sie stellen Zusammenhänge zwischen Fakten, Emotionen, Rahmenbedingungen, Einstellungen, Handlungsweisen etc. her. Geschichten eröffnen Möglichkeiten. Damit gehen sie weit über die Fakten, Daten und Theorien und deren Zusammenhänge hinaus, auf denen das argumentative Denken gründet. Beide Denkweisen ergänzen einander. In Unternehmen dominiert meist das argumentative Denken. Aber es geht auch anders. Den Beweis tritt ausgerechnet ein Wirtschaftsmagazin an. (weiterlesen …)

Die Geschichte lebt

Dienstag, 31. August 2010

Wie gut, dass ich abends meinen Kindern immer noch eine Geschichte vorlesen darf, obwohl sie längst selber lesen können. In letzter Zeit nehmen wir uns Klassiker meiner Kindheit vor. Neulich sorgten Max von der Grüns “Vorstadtkrokodile” für Spannung. Und jetzt begleiten wir Emil Tischbein und die Detektive bei deren Abenteuern durch Berlin. Im Vorwort zu Erich Kästners erstem Kinderbuch fand ich das folgende Zitat, das recht gut zum Thema Storytelling passt:

Eine Geschichte, ein Roman, ein Märchen – diese Dinge gleichen den Lebewesen, und vielleicht sind es sogar welche. Sie haben ihren Kopf, ihre Beine, ihren Blutkreislauf und ihren Anzug wie richtige Menschen. Und wenn ihnen die Nase im Gesicht fehlt oder wenn sie zwei verschiedene Schuhe anhaben, merkt man es bei genauem Zusehen.

(Erich Kästner, “Emil und die Detektive”)

Schöner kann man nicht beschreiben, dass eine gute Geschichte ordentlich aufgebaut sein muss, im übertragenen Sinne also Hand und Fuß haben muss, um als schlüssig und interessant wahrgenommen zu werden.

Die kleinen Biester

Donnerstag, 17. Juni 2010

In diesen Tagen, an denen die Völker der Welt im WM-Fieber wie auch im Vuvuzela-Frust geeint ist, muss man wohl Fan von “irgendwas mit Fußball” sein, um Solidarität zu bekunden und sich zugehörig zu fühlen. Ich bin deshalb jetzt ganz offiziell ein Fan der Beesies.

Na gut – dann zwitschere ich eben auch…

Freitag, 26. Juni 2009

Einer Informatiker-Generation entstammend, die noch Clipper-Programme auf IBM-PCs mit 8086-Prozessor hat laufen sehen (wir sprachen heute in der Firma darüber), habe ich mich immer gefragt, was es mit diesem Tumult rund um Twitter und andere Phänomene des Web 2.0 auf sich hat. Jetzt habe ich nach langem Suchen und Fragen tatsächlich eine sinnvolle Anwendung gefunden: Die Organisatoren der XP Days Germany publizieren den Fortschritt des offenen Review-Prozesses für Vortragseinreichungen auf Twitter. Wäre ich doch bloß nicht so neugierig… Ob man für diese Funktion allerdings das Web 2.0 hätte erfinden müssen, bleibt fraglich.

Natürlich habe ich sofort einen Twitter-Client auf dem iPhone installiert. Meine Wahl fiel auf TwitterFon. Bisher bin ich damit zufrieden.